Klingenthal. Drei Tage voller internationalem Skisport liegen hinter Klingenthal. Neben dem FIS Cup im Skispringen fand auch die zweithöchste internationale Wettkampfklasse der Nordischen Kombination Einzug im Vogtland. Der Sparkassen FIS Continental Cup wurde vor allem von zwei Nationen beherrscht.
Zum Auftakt der Wettkämpfe am Freitag holte zwar noch ein Norweger mit Alvin Le den Sieg im Sprunglauf auf der Harry-Glaß-Schanze in der Sparkasse Vogtland Arena, nach dem Laufwettbewerb stand jedoch ein Erzgebirger ganz oben. Tristan Sommerfeldt sicherte sich Platz eins im Compact Race. Die Plätze zwei und drei gingen an Torje Seljeset aus Norwegen und den Österreicher Jonas Fischbacher.
An Tag zwei ging der Sieg im Sprunglauf an den 19-jährigen Finn Kempf aus der Schweiz. Auf der Langlaufstrecke in Mühlleithen warteten 7,5 Kilometer auf die Athleten. An diesem Tag wurde der Kampf um Platz eins vor allem zwischen zwei Sportlern ausgetragen. Florian Kolb aus Österreich und der Deutsche Tristan Sommerfeldt lieferten sich bis zur letzten Runde im Skistadion Mühlleithen einen engen Wettkampf. Doch Sommerfeldt musste abreißen lassen und der Sieg ging an Florian Kolb. Platz drei sicherte sich mit David Thür ein weiterer Österreicher.
Zum Finaltag des Sparkassen FIS Continental Cup wurden die Windbedingungen in der Sparkasse Vogtland Arena noch einmal etwas schwieriger. Das traf vor allem auch Tristan Sommerfeldt, der nach dem Sprunglauf als 31. auf die Strecke in Mühlleithen ging. Sieger im Sprunglauf war am Sonntag Henrik Elias Wikstrøm Hilmarsen aus Norwegen. Knapp hinter ihm folgte der Sieger des Vortages, Florian Kolb, der sich dann auf der Strecke durch den Mühlleithener Wald einen Kampf mit dem Norweger lieferte. Doch gerade in den letzten zwei Runden der insgesamt zehn Kilometer langen Strecke konnte Hilmarsen das Tempo nicht mehr halten, sodass Florian Kolb zum zweiten österreichischen Sieg an diesem Wochenende fuhr. Hinter ihm folgten zwei Norweger, die zum ersten Mal auf dem Podest im Continental Cup standen, Henrik Elias Wikstrøm Hilmarsen und Alvin Le.
Der Geschäftsführer des VSC Klingenthal e.V. zeigt sich mit gemischten Gefühlen. „Trotz aller Widrigkeiten und Wetterkatastrophenwarnungen haben wir gezeigt, dass es geht und haben alle Wettkämpfe erfolgreich durchgeführt. Enttäuscht und sauer bin ich wegen des offensichtlichen Desinteresses der Vogtländer am internationalen Wintersport.“







